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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die 1386 gegründete Ruperto Carola ist die älteste Universität im heutigen Deutschland und eine der forschungsstärksten in Europa.

18.02.2016

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Bildquelle: Atelier Altenkirch Karlsruhe

Ihre Erfolge in der Exzellenzinitiative und in international anerkannten Rankings belegen die führende Rolle und den exzellenten Ruf der Universität Heidelberg in der Wissenschaftslandschaft. In der Ausbildung der Studierenden und der Förderung herausragender junger Forscher setzt die Ruperto Carola auf Schwerpunkte in der forschungsbasierten Lehre sowie eine strukturierte Doktorandenausbildung in ihren Graduiertenschulen.

Die Universität Heidelberg versteht sich als Forschungsuniversität, deren Fächerspektrum die Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften sowie die Natur- und Lebenswissenschaften einschließlich der Medizin umfasst. Den Kern der Heidelberger Forschungsstrategie bilden die vier disziplinenübergreifenden Forschungsfelder „Molekular- und zellbiologische Grundlagen des Lebens“, „Struktur- und Musterbildung in der materiellen Welt“, „Kulturelle Dynamik in globalisierten Welten“ sowie „Selbstregulation und Regulation: Individuen und Organisationen“.

An den zwölf Fakultäten der Ruperto Carola sind über 30.000 Studierende eingeschrieben. Mit mehr als 160 Studiengängen bietet Heidelberg eine herausragende Vielfalt von Fachkombinationen. Die Universität ist in ein weltweites Netzwerk von Lehr- und Forschungskooperationen eingebunden. Internationale Graduierten- und Promotionskollegs, 19 institutionelle Partnerschaften auf Ebene der Gesamtuniversität und Austauschbeziehungen mit über 400 Universitäten weltweit dokumentieren die starke internationale Verflechtung der Ruperto Carola. Jeder fünfte wissenschaftliche Mitarbeiter kommt aus dem Ausland, in Graduiertenkollegs liegt der Anteil der internationalen Kollegiaten oft über 50 Prozent.

Ein besonderes Anliegen der Universität ist es, hervorragende Einzeldisziplinen weiterzuentwickeln, den Dialog über traditionelle Fächergrenzen hinweg zu fördern und die Forschungsergebnisse für Gesellschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen. Dabei setzt sie auf Kooperationen mit starken Partnern außerhalb der Universität. Beispiele sind die Allianzen in den Lebenswissenschaften mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg oder die besonders von den Natur- und Ingenieurwissenschaften geprägte HEiKA-Allianz mit dem KIT in Karlsruhe. Mit dem Konzept „Industry on Campus“ (IoC) geht die Ruperto Carola längerfristige Kooperationen mit der Industrie in der strategisch orientierten Grundlagenforschung ein, um den Wissenstransfer in die anwendungsorientierte Forschung zu verbessern. Eine beispielhafte IoC-Einrichtung mit internationaler Sichtbarkeit ist das Katalyseforschungslabor CaRLa, in dem Postdoktoranden der Universität und der BASF zusammenarbeiten.

In ihrem Bestreben, europäisch-universitäre Werte wie Autonomie, Freiheit von Forschung und Lehre, diskriminierungsfreien Zugang und meritokratische Aufstiegsstrukturen mit zukunftsweisenden wissenschaftlichen Konzepten in Forschung und Lehre zu verbinden, lebt die Universität Heidelberg den Brückenschlag in die Zukunft – Zukunft. Seit 1386.

Weitere Informationen unter: www.uni-heidelberg.de