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Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Bildquelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg | Fotograf: Gunnar Bartsch

Eine Revolution der Wissenschaft ereignete sich an der Universität Würzburg: Am Abend des 8. November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen im Physikalischen Institut die X-Strahlen. Dafür erhielt er 1901 den Nobelpreis für Physik. Röntgen blieb nicht der einzige Nobelpreisträger, der an der Universität Würzburg forschte – 13 weitere folgten bis heute. Die Julius-Maximilians-Universität (JMU) hat eine lange Tradition; ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1402 zurück: Damals war sie nach den Universitäten Prag, Wien, Heidelberg, Köln und Erfurt die sechste Hochschulgründung im deutschsprachigen Raum. Heute bilden 425 Professorinnen und Professoren in zehn Fakultäten rund 29.000 Studierende aus. Die 245 Studiengänge verteilen sich auf die Bereiche Geistes- und Lebenswissenschaften, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaft und Technik. Kooperationen mit der Wirtschaft und der Wissenstransfer haben für die JMU einen hohen Stellenwert.

Forschungs- und Lehrschwerpunkte

Die JMU verdankt ihre Erfolge ihren hochkarätigen und international vernetzten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie ihren fächerübergreifenden Forschungszentren, die sie in der Medizin sowie in den Natur- und Geisteswissenschaften eingerichtet hat. Internationale Rankings bestätigen diese Spitzenstellung: Das Shanghai-Ranking zum Beispiel rechnet die JMU in den Naturwissenschaften zu den 100 Top-Universitäten der Welt. Regelmäßig gehen renommierte Auszeichnungen an die Universität – etwa Leibniz-Preise der DFG oder hochkarätige Grants des Europäischen Forschungsrates. Ihren Studierenden bietet die JMU eine moderne Lehre, die sie mit neuen Formaten wie »Inverted Classrooms« laufend weiterentwickelt. Das BMBF fördert dieses Engagement seit 2011 im »Qualitätspakt Lehre«: Innovative Unterrichtsformen werden ausgebaut; besonders stark wird zudem in die Betreuung der Studierenden investiert, vor allem in der Studieneingangsphase.

Internationalität

Mehr als 500 Promovierende forschen in der Graduate School of Life Sciences,
über ein Drittel davon kommt aus dem Ausland. Nimmt man alle vier Graduierten- schulen der JMU zusammen, so sind darin junge Leute aus 60 Nationen aktiv. Eine hohe Internationalität findet sich auch bei den Studierenden. Die Institute und Lehrstühle unterhalten Forschungskooperationen und Austauschprogramme mit aller Welt. Die JMU betreibt zudem zahlreiche Einrichtungen, die die Internationalisierung von Forschung und Lehre unterstützen – zum Beispiel das Service Centre International Affairs, das Servicezentrum Forschung und Technologietransfer, das Zentrum für Sprachen, das Lehrprogramm »Globale Systeme und Interkulturelle Kompetenz« und das Welcome Centre.