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15 Miniaturen aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften

„Wissen schafft Vertrauen“ – Ein Magazin der U15-Universitäten

News vom 20.06.2017

Das Klima in den westlichen Wissensgesellschaften hat sich bedrohlich verändert: Das Vertrauen, dass mehr Wissen ein Garant für die Zukunft des demokratischen Staates sei, hat sich vielerorts verflüchtigt. Besorgniserregende Ereignisse und Entwicklungen stellen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft auf die Probe.

 

Vor diesem Hintergrund gibt German U15 das Magazin „Wissen schafft Vertrauen“ heraus. 15 renommierte Vertreterinnen und Vertreter der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften an den U15-Universitäten eröffnen auf der Grundlage ihrer Forschungen überraschende Perspektiven, die den Blick weiten, neugierig machen, aber auch irritieren. Auf diese Weise leisten die U15-Universitäten einen Beitrag zur Versachlichung aktueller Debatten und zur Vermeidung angsterfüllter Reaktionen.

 

„Die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften versetzen Menschen in die Lage, die Welt und deren Veränderung kritisch zu deuten und sich eigenständig darin zu verorten. Auf diese Weise schaffen Sie Vertrauen in die Zukunft und Widerstandskraft gegen gefährliche Vereinfachungen. Ihr Beitrag ist damit gerade im Wahljahr 2017 von Bedeutung.“, so Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg und Vorsitzender von German U15.

 

Deutschland gehört im Bereich der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften zu den weltweit führenden Wissenschaftsstandorten. Die forschungsstarken Universitäten mit breitem Fächerspektrum sind in diesem Zusammenhang zentrale Akteure: Keine andere Institution versammelt die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften in vergleichbarer Anzahl und Vielfalt. Insbesondere wegen ihrer starken Geisteswissenschaften schließen die Beziehungen zwischen den forschungsstarken Universitäten und ihrem nichtwissenschaftlichen Umfeld kulturelle, soziale und politische Dimensionen ein.

  

Das Magazin wird heute, am 20. Juni 2017 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt und am 22. Juni 2017 in einer Auflage von rund 330.000 Exemplaren der Abo-Auflage der ZEIT beiliegen.

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