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German U15 begrüßt die Vorschläge der Imboden-Kommission zur Neuvereinbarung über die Exzellenzinitiative 3.0 mit größter Zustimmung

German U15 bewertet den aktuellen Bericht der Expertenkommission unter der Leitung von Dieter Imboden als Meilenstein auf dem Weg zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative. „Wir erwarten nun eine an diesem Bericht orientierte Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung der Exzellenzinitiative zur nachhaltigen Förderung der Spitzenforschung an deutschen Universitäten“, teilte Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin und Vorstandsvorsitzender von German U15, in Berlin mit.

News vom 29.01.2016

German U15 begrüßt nachdrücklich die positive Evaluation der Exzellenzinitiative, wie sie heute von Dieter Imboden präsentiert wurde. „Damit hat eine international besetzte Kommission bestätigt, dass die deutsche Spitzenforschung durch den Exzellenzwettbewerb außerordentlich wichtige Impulse erhalten hat“, kommentierte Alt die vorgelegten Ergebnisse. Mit großem Nachdruck unterstützt German U15 die Empfehlung der Imboden-Kommission zur künftigen Ausgestaltung des Exzellenzwettbewerbs. Als besonders zielführend betrachtet U15 die Konzentration auf den Cluster-Wettbewerb mit bis zu 40 geförderten Projekten. Richtig ist die Empfehlung, Universitäten für die erfolgreiche Einwerbung eines Exzellenzclusters eine zusätzliche Pauschale von 20 Prozent der Fördersumme für die Absicherung strategisch wichtiger Handlungsfelder zur Verfügung zu stellen. Und ebenso überzeugend ist der Vorschlag, die in den letzten Jahren besonders erfolgreichen Universitäten mit einer zusätzlichen Exzellenzprämie zu versehen. "Dieses Verfahren ist deutlich einem neuen, zeitraubenden Wettbewerb von Zukunftskonzepten vorzuziehen", hob Peter-André Alt hervor.

Im Blick auf die Realisierung der Kommissionsvorschläge setzen sich die Mitgliedsuniversitäten von German U15 für ein wissenschaftsgeleitetes und qualitätsorientiertes Verfahren bei der Begutachtung von Neu- und Fortsetzungsanträgen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein. Nur ein solches Verfahren kann die Spitzenqualität, die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Reputation des Wissenschaftsstandortes Deutschland nachhaltig unterstützen. Daher plädiert German U15 – gemeinsam mit der Imboden-Kommission – für eine bis 2019 verlängerte Förderung der aktuell laufenden Exzellenzprojekte, die hinreichend Zeit für die Beantragung und Begutachtung neuer Vorhaben lässt.

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