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Starkes Signal für die deutsch-britischen Wissenschaftsbeziehungen

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (li.) und ihrer britischen Kollegin Michelle Donelan, Secretary of State für Wissenschaft und Technologie.

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (li.) und ihrer britischen Kollegin Michelle Donelan, Secretary of State für Wissenschaft und Technologie.

News vom 26.03.2024

Großbritannien zählt weltweit zu den Spitzenreitern in Wissenschaft und Forschung. Das Land bietet exzellente Forschungsmöglichkeiten und beheimatet Universitäten, die im globalen Maßstab zu den Besten gehören. Als ein Zentrum wissenschaftlicher Stärke zieht das Vereinigte Königreich Studierende und Forschende aus der ganzen Welt an, einschließlich Deutschland. Deutschland und Großbritannien sind füreinander der jeweils wichtigste Partner in Europa und blicken auf eine lange, vertrauensvolle Geschichte der Kooperation zurück. Angesichts der durch den Brexit entstandenen Unsicherheiten und Herausforderungen für Forschung und Innovation ist die Förderung dieser Beziehungen entscheidend, um die Kontinuität von Forschungsprojekten, den Zugang zu Forschungsförderung und die Mobilität von Wissenschaftler*innen und Studierenden sicherzustellen.

Am 12. und 13. März 2024 fand am White City Campus des Imperial College in London der „UK-Germany Science, Innovation, and Technology Dialogue” statt, um die deutsch-britischen Wissenschaftsbeziehungen weiter zu vertiefen. Höhepunkt war die Unterzeichnung einer Erklärung zur weiteren Stärkung der deutsch-britischen Wissenschaftszusammenarbeit durch Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger und ihrer britischen Kollegin Michelle Donelan, Secretary of State für Wissenschaft und Technologie. Die Vereinbarung konzentriert sich auf entscheidende Technologiebereiche wie Künstliche Intelligenz, Batterietechnik, Quantencomputing, Fusionsforschung und die Forschungssicherheit.

German U15 war Teil der deutschen Delegation, vertreten durch Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg, Dr. Jan Wöpking, U15-Geschäftsführer und Yannick Bauer, Leitung Politik. Gemeinsam mit seinem britischen Partnerverbund der Russell Group hat German U15 schon seit längerem für ein politisches Signal der Bedeutung der deutsch-britischen Wissenschaftsbeziehungen geworben. Wir freuen uns, dass mit dem Forschungsdialog dieses Signal eindrücklich gesetzt worden ist und wir im Rahmen des hochkarätig besetzten Roundtables den Ministerinnen beider Länder unsere Vorschläge für die weitere Förderung der bilateralen Beziehungen vorstellen konnten.

Dr. Jan Wöpking, Geschäftsführer von U15, zieht ein positives Fazit: „Die deutsche und die britische Wissenschaft sind einander starke und verlässliche Partner. Nach Zeiten politischer Unsicherheit in den Beziehungen, nehmen wir durch die im September letzten Jahres vollzogenen Assoziierung Großbritanniens zu Horizon Europe und durch die jetzt veröffentlichte gemeinsame Erklärung neuen Schwung in der bilateralen Zusammenarbeit auf. In Zeiten zunehmender Systemrivalitäten ist es umso wichtiger, mit unseren Wertepartnern zusammenarbeiten – gerade in strategisch wichtigen Bereichen wie Schlüsseltechnologien und Forschungssicherheit. Es ist gut, dass wir in diesen Bemühungen politische Unterstützung erfahren.“

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