GWK fällt wegweisende Entscheidung für Forschungsuniversitäten


U15 hatte von Bund und Ländern gefordert, die Exzellenzinitiative fortzusetzen und die Programmpauschalen zu erhalten. Die Ankündigung der Fortsetzung des Hochschulpaktes und der Grundsatzbeschluss zur Exzellenzinitiative bedeuten für die von den Pakten in besonderem Maße betroffenen Forschungsuniversitäten eine Weichenstellung in die richtige Richtung.


News vom 30.10.2014

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat sich auf die Fortführung der Programmpauschalen und deren nachlaufende Erhöhung um 10 Prozent verständigt. „Der Erhalt der Pauschalen ist von fundamentaler Bedeutung für Forschungsuniversitäten, deren Etat zu nennenswerten Teilen aus Drittmitteln für Forschungsprojekte besteht“, teilte der U15-Vorsitzende, Prof. Peter-André Alt, in Berlin mit. Dass die Wissenschaftsministerinnen und –minister von Bund und Ländern die ausnahmslos positiven Effekte der 2007 eingeführten Programmpauschalen festgestellt haben, sei erfreulich, sagt Alt, obgleich ihre Höhe insgesamt noch nicht für alle Fächer auskömmlich sei.

 

„Die Fortsetzung des Hochschulpaktes ist für die Finanzierung der forschungsorientierten Lehre an unseren Mitgliedsuniversitäten ebenfalls von nicht zu unterschätzender Bedeutung“ erklärte der U15-Vorsitzende. „Wir können damit in der Zukunft besser sicherstellen, dass wir die immensen Herausforderungen für die Qualifizierung unserer Studierenden bewältigen werden“, sagt Alt.

 

Der Grundsatzbeschluss zur Fortführung der Exzellenzinitiative im bisherigen Fördervolumen biete ein gutes Fundament für die Universitäten, die bisher ohne klare Entscheidung über die Zukunft ihrer in der Exzellenzinitiative geförderten Projekte waren, so Alt. „Wir sehen nun der inhaltlichen Ausgestaltung des geplanten Gesamtpaktes mit langfristigen Förderlinien und einem klaren Bekenntnis zur Spitzenforschung entgegen“, betont er.

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