U15-Universitäten erneut äußerst erfolgreich im Wettbewerb um Exzellenzcluster. Insgesamt gehen 35 von 57 Clustern (61%) an U15-Universitäten.

U15-Universitäten nehmen die Spitzenposition in dem Wettbewerb um Exzellenzcluster ein, dessen Ergebnisse heute in Bonn bekanntgegeben wurden. Sie konnten insgesamt 35 von 57 Exzellenzclustern (61%) einwerben, davon 13 im Verbund mit anderen Universitäten. U15 schreibt damit den bemerkenswerten Erfolg aus der letzten Runde der Exzellenzinitiative fort. Bereits 2012 gingen 60% der Cluster an U15-Universitäten.

News vom 27.09.2018

In der aktuellen Runde hatten U15-Universitäten insgesamt 53 Clusteranträge eingereicht; davon 30 Einzelanträge und 23 Verbundanträge mit anderen Universitäten. Zehn der U15-Universitäten können sich nun in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten um eine dauerhafte institutionelle Förderung bewerben. Voraussetzung dafür sind zwei erfolgreich eingeworbene Exzellenzcluster.

Professor Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg und Vorstandsvorsitzender von U15, kommentiert: „Die Entscheidungen im Exzellenzwettbewerb belegen erneut eindrucksvoll, dass U15-Universitäten Spitzenforschung leisten – und zwar über die ganze Breite wissenschaftlicher Fragestellungen hinweg. Von Quantentechnologie über globale Literatur und maschinelles Lernen bis zur Klimaforschung sind unsere Universitäten exzellent. Wie schon 2012 gehen über 60% der Cluster an U15-Universitäten. Dieses überragende Ergebnis verdankt sich in erster Linie unseren herausragenden Forscherinnen und Forschern und der konsequenten Strategiearbeit unserer Universitäten, die wir in den letzten Jahren entscheidend professionalisiert haben.“

An folgenden 35 der 57 bewilligten Exzellenzcluster sind U15-Universitäten beteiligt:

  1. Freie Universität Berlin: Temporal Communities. Literatur als Praxis in globaler Perspektive
  2. Freie Universität Berlin: Auseinandersetzungen um das liberale Skript (SCRIPTS)
  3. Humboldt-Universität zu Berlin: Matters of Activity. Image Space Material
  4. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: Beyond Slavery and Freedom: Asymmetrische Abhängigkeiten in vormodernen Gesellschaften
  5. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: Hausdorff Center for Mathematics: Grundlagen, Modelle, Anwendungen
  6. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: PhenoRob – Robotik und Phänotypisierung für Nachhaltige Nutzpflanzenproduktion
  7. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: ImmunoSensation2 – das immunsensorische System
  8. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau: CIBSS Zentrum für Integrative Biologische Signalstudien – Signalvorgänge über Skalengrenzen: Vom mechanistischen Verständnis zur Kontrolle der Funktion
  9. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau: Lebende, adaptive und energieautonome Materialsysteme (livMatS)
  10. Georg-August-Universität Göttingen: Multiscale Bioimaging: Von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen
  11. Universität Hamburg: Klima, Klimawandel und Gesellschaft
  12. Universität Hamburg: Neue Einblicke in die Materie: Struktur, Dynamik und Kontrolle auf atomarer Skala
  13. Universität Hamburg: Das Quantisierte Universum
  14. Universität Hamburg: Schriftartefakte verstehen: Material, Interaktion und Transmission in Manuskriptkulturen
  15. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg: STRUKTUREN: Emergenz in Natur, Mathematik und komplexen Daten
  16. Universität zu Köln: Zelluläre Stressantworten bei Alters-assoziierten Erkrankungen
  17. Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Präzisionsphysik, Fundamentale Wechselwirkungen und Struktur der Materie (PRISMA+)
  18. Westfälische Wilhelms-Universität Münster: Mathematik Münster: Dynamik – Geometrie – Struktur
  19. Westfälische Wilhelms-Universität Münster: Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation
  20. Eberhard-Karls-Universität Tübingen: Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft
  21. Eberhard-Karls-Universität Tübingen: Kontrolle von Mikroorganismen zur Bekämpfung von Infektionen
  22. Eberhard-Karls-Universität Tübingen: Individualisierung von Tumortherapien durch molekulare Bildgebung und funktionelle Identifizierung therapeutischer Zielstrukturen
  23. Freie Universität Berlin / Humboldt-Universität zu Berlin: NeuroCure – Neue Wege in der Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems
  24. Humboldt-Universität zu Berlin / Technische Universität Berlin: Science of Intelligence
  25. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn / Universität zu Köln: ECONtribute: Märkte & Public Policy
  26. Technische Universität Dresden / Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg: Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien: Grundlegende Konzepte, Materialdesign und neue Technologien
  27. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf / Universität zu Köln: CEPLAS Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften – SMARTe Pflanzen für die Anforderungen von morgen
  28. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main / Justus-Liebig-Universität Gießen: Cardio-Pulmonales Institut
  29. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg / Karlsruher Institut für Technologie (KIT): 3D Designer Materialien
  30. Ludwig-Maximilians-Universität München / Technische Universität München: e-conversion
  31. Ludwig-Maximilians-Universität München / Technische Universität München: ORIGINS: Vom Ursprung des Universums bis zu den ersten Bausteinen des Lebens
  32. Ludwig-Maximilians-Universität München / Technische Universität München: Münchner Zentrum für Quanten-Wissenschaft und -Technologie
  33. Ludwig-Maximilians-Universität München / Technische Universität München: Cluster für Systemneurologie München
  34. Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen / Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn / Universität zu Köln: Materie und Licht für Quanteninformation
  35. Freie Universität Berlin / Humboldt-Universität zu Berlin / Technische Universität Berlin: MATH+: Forschungszentrum der Berliner Mathematik

 

Zur Exzellenzstrategie:

Mit der Exzellenzstrategie stärken Bund und Länder den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig und verbessern seine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Damit wird die im Rahmen der Exzellenzinitiative erfolgreich initiierte Weiterentwicklung und Stärkung der deutschen Universitäten durch die Förderung wissenschaftlicher Spitzenleistungen, Profilbildung und Kooperationen im Wissenschaftssystem fortgeführt.

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German U15 ist die strategische Interessenvertretung forschungsstarker und international sichtbarer deutscher Universitäten. Die U15-Universitäten bilden fast ein Drittel aller deutschen und internationalen Studierenden in Deutschland aus. Sie betreuen die Hälfte aller in Deutschland abgeschlossenen Promotionsvorhaben. Die U15-Universitäten werben zwei Fünftel der öffentlichen Drittmittel ein; im Medizinsektor sogar 60 Prozent.

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