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Neuer U15-Vorstand nimmt die Arbeit auf: Wir begrüßen Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch neu im Vorstand und bedanken uns bei Prof. Dr. Günter M. Ziegler

Georg Krausch Foto: Jana Kay

Georg Krausch FOTO: Jana Kay

Michael Hoch FOTO: Kay Herschelmann

Michael Hoch FOTO: Kay Herschelmann

News vom 01.09.2022

Am 1. September nimmt der neu gewählte Vorstand von German U15 seine Arbeit auf. Die Mitgliederversammlung hatte im Juni den Vorstandsvorsitzenden, Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt und den Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, zum neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden berufen. German U15 bedankt sich herzlich bei Prof. Dr. Günter M. Ziegler, dem Präsidenten der Freien Universität Berlin, der in den vergangenen zwei Jahren als stellvertretender Vorsitzender durch seinen Einsatz entscheidend zur erfolgreichen Entwicklung von U15 beigetragen hat. Günter Ziegler wird die Arbeit von German U15 auch weiterhin aktiv mitgestalten.

Georg Krausch erneut zum Vorstandsvorsitzenden gewählt

Georg Krausch ist seit 2020 Vorstandsvorsitzender von German U15 und ist bei den Vorstandswahlen im Juni für zwei weitere Jahre gewählt worden. Von 2014 bis 2020 war der Präsident der JGU bereits stellvertretender Vorstandsvorsitzender von U15 und blickt damit mittlerweile auf eine achtjährige Vorstandsmitgliedschaft zurück. Krausch ist promovierter Physiker und hatte nach seiner Habilitation von 1996 bis 1998 eine Professur für Physikalische Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Nach einer längeren Tätigkeit an der Universität Bayreuth, wo er unter anderem Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs war, ist Krausch seit 2007 Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Aktuell befindet er sich in seiner dritten Amtszeit, die noch bis März 2025 läuft. Krausch publizierte über 160 wissenschaftliche Arbeiten, die über 10.000 Mal zitiert wurden. In Anerkennung seiner großen wissenschaftlichen Leistungen wurde Krausch als Fellow in die American Physical Society aufgenommen und 2020 zum Mitglied der naturwissenschaftlichen Klasse der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste ernannt. 2014 erhielt er die Leibniz-Medaille der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zudem ist er seit 2021 Koordinator des Landes Rheinland-Pfalz für Biotechnologie.

Der Neue im Vorstand: Michael Hoch

Michael Hoch ist seit dem 1. September der neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende von German U15. Die Mitgliederversammlung hat Hoch im Juni einstimmig in den Vorstand berufen. Hoch studierte Biologie in Heidelberg und Paris, wurde 1992 in München an der Ludwig-Maximilians-Universität promoviert. In der Folge arbeitete Hoch als Leiter einer Nachwuchsgruppe am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen und schloss 1996 seine Habilitation an der Technischen Universität Braunschweig ab. 1999 folgte er einem Ruf an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er 2015 zum Rektor gewählt wurde. Zuvor war er u.a. Mitglied zahlreicher DFG-Verbundinitiativen sowie Sprecher des Exzellenzclusters ImmunoSensation. Unter seiner Leitung konnte die Universität Bonn 2018 im Rahmen der Exzellenzstrategie sechs Exzellenzcluster einwerben und wurde 2019 mit dem Titel Exzellenzuniversität ausgezeichnet. Hoch erhielt 2019 den gemeinsam vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ verliehenen Preis des „Hochschulmanagers des Jahres“ und wurde zudem in den Jahren 2020 und 2021 vom Deutschen Hochschulverband als „Rektor des Jahres“ ausgezeichnet. Aktuell befindet sich Hoch nach seiner Wiederwahl im Jahr 2020 in seiner zweiten Amtszeit und wird der Universität Bonn damit mindestens noch bis 2025 vorstehen.

Die German-U15-Vorstandsuniversitäten

Die Vorstandsuniversitäten von German U15 gehören zu den stärksten Institutionen der Wissenschaft in Deutschland. Sie blicken auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück und haben in den letzten Jahren eine herausragende Entwicklung genommen. Die Johannes Gutenberg-Universität hat sich als international anerkannte Forschungsuniversität etabliert – und das nicht nur wegen der gewaltigen Erfolge der Ausgründung der Mainzer Universitätsmedizin BioNTech. Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn hat 2019 das Prädikat Exzellenzuniversität erworben und war bei der letzten Vergaberunde der Exzellenzcluster erfolgreicher als jede andere Hochschule. Beide Hochschulen rangieren zudem laut dem diesjährigen Shanghai-Ranking unter den Top Ten der deutschen Universitäten.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört mit über 30.000 Studierenden zu den großen Universitäten in Deutschland. In der Wissenschaftsregion Rhein-Main entfaltet sie ihre Leistungsstärke, Innovationskraft und Dynamik. Als Volluniversität ermöglicht die JGU ein Fachgrenzen überschreitendes Lehren und Lernen und eröffnet großes Potenzial für international renommierte, interdisziplinäre Forschung. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem innenstadtnahen Campus – ein Ort lebendiger akademischer Kultur für Forschende, Lehrende und Studierende aller Kontinente. Als Forschungsuniversität genießt die JGU weltweite Anerkennung. Ihre Spitzenbereiche liegen vor allem in der Teilchen- und Hadronenphysik, den Materialwissenschaften und der translationalen Medizin, zu den besonders forschungsstarken Bereichen der Geisteswissenschaften zählen beispielhaft die Amerikanistik und die Altertumswissenschaften. Die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der JGU verdeutlicht unter anderem ihr Erfolg im Exzellenzstrategie-Wettbewerb des Bundes und der Länder: Im Jahr 2018 wurde der Forschungsverbund PRISMA+ (Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter) als Exzellenzcluster ausgezeichnet. Nicht zuletzt setzt die JGU auch Maßstäbe in den Bereichen Governance und Selbstverwaltung: Das „Mainzer Modell“, die gemeinsame Betrachtung von Qualität in Forschung, Lehre und Verwaltung, wurde mehrfach ausgezeichnet und gilt als vorbildlich im deutschsprachigen Hochschulraum.

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Gegründet vor über 200 Jahren, ist die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit ihren sieben Fakultäten eine der renommiertesten Einrichtungen für Forschung und Lehre in Europa. Als Exzellenzuniversität gehört sie national nicht zuletzt mit Alleinstellungsmerkmalen wie sechs Exzellenzclustern und zwei Fields-Medaillen zu den forschungsstärksten Hochschulen. Im internationalen Wettbewerb erreichen zahlreiche Fächer, z.B. Mathematik, Ökonomie, Agrarwissenschaften, Lebenswissenschaften und Physik, eine Spitzenstellung. Im diesjährigen Shanghai-Hochschulranking belegt sie weltweit den 76. Platz und ist damit die vierstärkste Hochschule in Deutschland. Mit über 33.000 Studierenden und rund 6.800 Promovierenden gehört sie zu den größten Universitäten der Bundesrepublik. An ihrem Standort Bonn, in der deutschen Stadt der Vereinten Nationen, hat sie mit der Etablierung von sechs transdisziplinären Forschungsbereichen, neue fächer- und fakultätsübergreifende Explorations- und Innovationsräume etabliert, die sich großen technologischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft widmen. Nicht zuletzt deshalb ist die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität auch bei Forschenden und Studierenden aus dem Ausland eine äußerst gefragte Adresse: Über 6.000 Studierende aus über 130 Ländern sind in Bonn eingeschrieben.

Über German U15 

German U15 ist die strategische Interessenvertretung forschungsstarker und international sichtbarer deutscher Universitäten. Die U15-Universitäten bilden fast ein Drittel aller deutschen und internationalen Studierenden in Deutschland aus. Sie betreuen die Hälfte aller in Deutschland abgeschlossenen Promotionsvorhaben. Die U15-Universitäten werben zwei Fünftel der öffentlichen Drittmittel ein, im Medizinsektor sogar 60 Prozent.

Pressekontakt

Dr. Jan Wöpking (Geschäftsführer)

German U15 e. V.

Chausseestraße 111 

10115 Berlin

+49 (0)30 2060491 280 

presse@german-u15.de

www.german-u15.de

Twitter: @German_U15

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